Bestes Festgeldkonto 2019

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Festgeld Vergleich
Festgeld Vergleich – ein paar gute Gründe, sein Geld auch heute noch festgebunden anzulegen.

Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • Mit Festgeldanlagen deutlich mehr Zinsen erhalten, als dies bei einem Tagesgeldkonto der Fall wäre.
  • Nur Kapital fest anlegen, welches für den entsprechenden Zeitraum auch nicht benötigt wird – das vorzeitige Aufkündigen von Festgeldanlagen kann unter Umständen die komplette Rendite kosten.
  • Auslandsbanken für die Festgeldanlage nutzen – hier erhalten Anleger derzeit deutlich bessere Festgeldzinsen, als im Inland.
  • Mithilfe von Festgeldkonten vom Zinseszinseffekt profitieren und das Geld für sich arbeiten lassen.
  • Steuerliche Aspekte bei einer Festgeldanlage unbedingt beachten – unbedingt Freibeträge nutzen.

Generelle Informationen zu einem Festgeldkonto

Was genau ist ein Festgeldkonto?

Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um eine festverzinste Geldanlageform, bei welcher der Anleger der Bank sein Kapital für einen ausgemachten Zeitraum überlässt, während dieses Zeitraums über keinerlei Zugriffsrechte verfügt und einen regelmäßigen, festen Zinssatz auf sein Kapital erhält.
Anders als beispielsweise bei einem Tagesgeldkonto, kann der zum Angebot vertraglich unterschriebene Zinssatz von der Bank nachträglich nicht mehr geändert werden – werden zum Anlagebeginn von der Bank beispielsweise 2 Prozent p.a. Zinsen vertraglich vereinbart, so gilt dieser Zinssatz über den gesamten Anlagezeitraum, unabhängig von der etwaigen Zinslage auf dem Markt für Sparzinsen sowie auch unabhängig vom jeweiligen Leitzins der Zentralbank.

Zinserträge und Rendite

Die Zinsen werden bei einem Festgeldkonto in der Regel jährlich auf das entsprechende Festgeldkonto ausgezahlt und werden, je nach Anlageform, beim nächsten Zinslauf dann auch gleich mit verzinst. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Zinsbetrag beispielsweise jährlich an den Anleger ausbezahlt wird. Prinzipiell besteht ein Zusammenhang zwischen der Anlagedauer und dem angebotenen Zinssatz – je länger das Kapital festverzinslich angelegt wird, desto besser sind die zu erwartenden Zinserträge im Allgemeinen.

Einlagensicherung: Wie sicher ist das festangelegte Kapital bei einem Festgeldkonto?

Festgeldkonten sind in der Regel gesetzlich einlagengesichert, das heißt, dass das angelegte Kapital der Anleger im Falle einer finanziellen Schieflage der jeweiligen Bank, also z.B. im Falle einer Bankeninsolvenz, nicht verloren geht und in diesem Fall staatliche Institutionen das Kapital bis zur entsprechenden Einlagensicherungshöhe ersetzen. Hierfür gelten die jeweiligen EU-Richtlinien, welche besagen, dass Banken von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mindestens Kapitäle in Höhe von 100.000 Euro Festgeldanlage pro entsprechenden Kunden absichern müssen. Sollte es sich um Gemeinschaftskonten handeln, so schreiben die Richtlinien einen Mindestbetrag in Höhe von 200.000 Euro vor, welcher vor einem potentiellen Verlust abgesichert werden muss.

Dies gilt im Übrigen auch für Fremdwährungskonten – auch hier muss dem Kunden im Falle einer Bankenpleite sein Geld innerhalb von 7 Tagen wieder ausbezahlt werden. Außerhalb der EU gelten in puncto Einlagensicherung von Festgeldkonten andere Bedingungen – beispielsweise werden in den USA Vermögen bis zu einer Höhe von sogar 250.000 US-Dollar abgesichert.

Im Notfall an das festangelegte Kapital herankommen – Möglichkeiten der vorzeitigen Kündigung von Festgeldkonten im Überblick

Im Normalfall sind Festgeldkonten innerhalb der veranschlagten Laufzeit, also beispielsweise 12, 24 oder 60 Monate, nicht durch den Anleger vorzeitig kündbar. Deswegen sollten sich Anleger beim Abschluss eines Festgeldkontos auch unbedingt darüber im Klaren sein, ob das etwaige Kapital über den Verlauf der Anlagedauer auch unbedingt benötigt wird. Dennoch kann in jedem Fall auch eine vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund angefochten werden. Hierfür müssen seitens des Anlegers jedoch unzumutbare Gründe vorliegen, weshalb dieser nicht weiter in der Lage ist, dass jeweilige Festgeldkonto weiter zu führen – hier kann es sich z.B. um einen persönlichen Trauerfall oder um eingetretene Arbeitslosigkeit handeln. Ein entsprechender Nachweis über die etwaige Notsituation muss der Bank dann in schriftlicher Form zugesandt werden. Je nachdem, über welche Richtlinien die Bank verfügt, werden dann entweder eine einmalige Entschädigungszahlung oder eine Rückerstattung der Zinszahlungen seitens des Anlegers zugunsten der Bank fällig.

Steuerliche Behandlung von Zinserträgen – Kapitalertragssteuer auf Zinserträge sowie Freibeträge

Zinserträge

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Kapitalerträge, also Zinsen, Dividenden und Aktiengewinne, in der Steuererklärung beim Finanzamt angegeben werden müssen und diese dann nachträglich mit zum einen 25 Prozent Abgeltungssteuer sowie zum anderen von diesen nochmal mit 5,5 Prozent Solidaritätsbetrag besteuert werden. Die Steuer auf Kapitalerträge beträgt in Deutschland also insgesamt 26,375 Prozent. Des Weiteren wird auf Kapitalerträge, insofern der Anleger kirchensteuerpflichtig ist, noch die Kirchensteuer des jeweiligen Bundeslandes fällig.

Freibeträge

Unbedingt beachten sollten Anleger bei einer Festgeldanlage auch die entsprechenden Freibeträge. Hierbei handelt es sich um Kapitalerträge, die bis zu einer bestimmten Höhe steuerbefreit sind. Diese so genannten Freibeträge können mithilfe von Freistellungsaufträgen beim etwaigen Kreditinstitut beantragt werden. Hierfür muss der Anleger ein vorgefertigtes Formular ausfüllen und dieses an die Bank senden. Die Freibeträge an sich belaufen sich pro Kalenderjahr auf Kapitalerträge in Höhe von 801 Euro bei ledigen Personen sowie auf 1.602 Euro bei Ehepaaren. Sollte der ledige Anleger zudem ein Gesamteinkommen unter dem Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 Euro pro Jahr, bzw. sollten die verheirateten Anleger über weniger als 16.008 Euro pro Jahr verfügen, so können beliebige Kapitalerträge mithilfe einer Nichtveranlagungsbescheinigung steuerbefreit werden.

Kontoführungsgebühren von Festgeldkonten

Im Gegensatz zu Girokonten oder einigen Tagesgeldkonten sind Festgeldkonten bei einem Kreditinstitut in der Regel kostenfrei in der Kontoführung. Alle zugehörigen Services – also Online-Kontoeröffnung oder Kontoeröffnung vor Ort sowie Buchung des entsprechenden Betrags, Verwaltung des Anlagekapitals und die spätere Aufkündigung des Festgeldkontos nach Laufzeitende, sind normalerweise durchgängig kostenlos und bringen dem Anleger im Gegenteil sogar Erträge in Form der Festgeldzinsen und auch in Form der etwaigen Zinsverzinsung. Aufgepasst werden muss jedoch bei ausländischen Festgeldkonten, die in Fremdwährung geführt werden – hier kann die Bank unter Umständen eine Gebühr für die Währungsumrechnung der Landeswährung in die Basiswährung des Anlegers erheben. Viele Banken bieten zum Abschluss eines Festgeldkontos noch ein zusätzliches Giro- oder Tagesgeldkonto an, welche dann teilweise mit Kontoführungsgebühren verbunden sind, daher sollte auch hier beim Vertragsabschluss aufgepasst werden, um nicht in die Kostenfalle zu gelangen.

Bestes Festgeldkonto abschließen bei der jeweiligen Bankenform – Unterschiede zwischen Filial- und Direktbanken

Da ein Festgeldkonto in seiner Natur kaum Beratung seitens der Bank, außer beim Abschluss sowie bei der Schließung nach Laufzeitende, erfordert, ist es durchaus ratsam, ein Festgeldkonto bei einer Filialbank abzuschließen. Das macht im Grunde genommen auch wirklich Sinn, da aktuell vor allem ausländische Kreditinstitute die besten Festgeldzinsangebote bieten und es sich für den Anleger dann vielerorts nicht lohnen würde, das jeweilige Kreditinstitut im Ausland aufzusuchen und dadurch nachteilige Kosten für den Anleger entstehen.

Die besten Angebote sind in diesem Zusammenhang bei einer Direktbank im Netz einholbar – Kontoabschluss, Einbuchen des Anlagekapitals sowie die persönliche Verwaltung des individuellen Festgeldkontos funktionieren wie das klassische Online-Banking, mit dem einzigen Unterschied, dass der Anleger über den ausgemachten Zeitraum nicht über das Anlagekapital verfügen kann. Wenn der Anleger jedoch einen persönlichen Kontakt zur Bank bevorzugt, dem sei ein Abschluss bei der jeweiligen Hausbank bzw. bei einer Filialbank nahegelegt.

Bessere Sparzinsen auf das Festgeld bei ausländischen Banken – vorher unbedingt Bonitäten prüfen

Die aktuell lukrativsten Festgeldangebote finden Anleger vor allem bei ausländischen Kreditinstituten. Das ist vor allem dadurch begründet, dass ausländische Banken einen höheren Kapitalbedarf als beispielsweise deutsche Banken aufweisen. Deutsche Banken verfügen in der Regel über eine ausgesprochen hohe Kreditwürdigkeit und gelangen dadurch günstiger und vor allem auch im höheren Maße an Zentralbankgeld der EZB – im Vergleich dazu schneiden ausländische Kreditinstitute oftmals mit einer geringeren Bonität ab und sind daher quotenmäßig im größerem Ausmaß auf das Kapital ihrer Anleger angewiesen, als dies z.B. bei deutschen Kreditinstituten der Fall ist. Somit erhält der Anleger bei einer ausländischen Direktbank unter höherem Risiko auch potentiell höhere Sparzinsen auf die Festgeldanlage. Es ist daher wichtig, dass der Anleger im Voraus die entsprechenden Bedingungen und Bonitäten der Bank prüft, bei welcher dieser plant, sein Kapital über lange Zeit fest anzulegen. Unbedingt vorhanden sein, sollte eine gesetzliche Einlagensicherung, über die die betreffende Bank verfügen sollte.

Ein weiterer Blick ist aber auch der Bonität des jeweiligen Staates zu widmen, in welchem die Bank ihren Sitz hat – eine gesetzliche Einlagensicherung bringt nichts, wenn auch der entsprechende Staat, in welchem die Bank ihren Sitz hat, über keine ausreichende Bonität verfügt.

Festgeld Vergleich im Netz nutzen und individuell das beste Festgeldkonto ausfindig machen

Um einen guten Überblick über die Festgeldsituation in Deutschland und Europa zu erhalten, sollte potentielle Anleger jetzt unbedingt die praktische Hilfe von Vergleichsportalen im Netz nutzen. Kostenlose Vergleichsportale im Netz bieten zum einen den Gesamtüberblick über den Markt für Festgeldzinsen sowie kann hier auch das individuell beste Angebote gemäß der persönlichen Maßgabe ausfindig gemacht werden. Eigens für diese Vorgaben kann innerhalb der Festgeldvergleichsportale im Netz nach allen relevanten Informationen in Bezug auf Festgeldkonten gefiltert werden – z.B. Anlagedauer, Festgeldzins, Informationen zur vorzeitigen Kündigung sowie nach Kundensupport und Sicherheit in puncto Einlagensicherung.

Des Weiteren bieten die Vergleichsportale im Netz auch eine gute Möglichkeit, um individuelle Prognosen aufzustellen: Um wie viel erhöht sich der Anlagebetrag inklusive Zins und Zinseszins im Verlauf der entsprechenden Anlagedauer? Oder: Mit wie viel jährlichem Zinsertrag ist – sollten die Festgeldzinsen jährlich ausbezahlt werden – über den Verlauf der Anlagedauer zu rechnen? Es bietet sich daher unbedingt an, sich nebst den Informationen aus der jeweiligen Hausbank, sich auch die unabhängigen Informationen eines kostenlosen Vergleichsportals im Netz für Festgeldkonten einzuholen – in jedem Fall kann dies eine durchaus lohnenswerte Taktik sein, über die Anlagedauer das meiste Kapital aus dem Festgeld herauszuholen.